Viele Unternehmen investieren in einen Drehtag und bekommen am Ende ein einziges Video. Das Video landet auf der Website, vielleicht noch auf LinkedIn, und dann passiert: nichts mehr. Keine Ads. Keine Social-Media-Clips. Keine Fotos fĂŒr die Messe. Der gleiche Aufwand hĂ€tte dreimal so viel Output liefern können.
Das ist kein Nischenproblem. Es ist der Standardfehler, den wir bei fast jedem neuen KundengesprÀch bei Filmkey sehen. Und es lÀsst sich lösen, mit einer anderen Planung vor dem ersten Drehtag.
2026 denken die besten Unternehmen Videoproduktion nicht mehr als Einzelprojekt. Sie denken Multimedia-Kampagne. Dieser Ratgeber erklÀrt, was das bedeutet, was konkret möglich ist und wie man einen Drehtag so plant, dass am Ende wirklich alles dabei ist.
Was ist eine Multimedia-Kampagne in der Videoproduktion?
Eine Multimedia-Kampagne in der Videoproduktion bedeutet: aus einem einzigen Drehtag entstehen mehrere, inhaltlich zusammenhĂ€ngende Formate fĂŒr verschiedene KanĂ€le. Ein Hero-Video fĂŒr die Website oder den Messestand, kurze Ads fĂŒr Meta und LinkedIn, Hochkant-Clips fĂŒr Instagram und TikTok, und gleichzeitig Branding-Fotos fĂŒr Print, Messe und Website. Alles mit denselben Schauspielern, derselben Location, demselben Aufbau. Filmkey aus Ulm plant genau diese Art von Produktion mit Unternehmen im Mittelstand, die aus ihrem Budget das Maximum herausholen wollen.
Das klingt nach mehr Aufwand, ist es aber nicht. Der Aufwand steckt im Aufbau, in der Location, im Team, in der Vorbereitung. Alles davon ist sowieso da, sobald ein Drehtag lĂ€uft. Wer diesen Rahmen nur fĂŒr ein einziges Video nutzt, lĂ€sst bewusst Geld und Content liegen. Wer ihn klug plant, bekommt Material fĂŒr Wochen oder sogar Monate.
Warum ein einzelner Imagefilm heute nicht mehr reicht
FrĂŒher war ein Imagefilm eine Investition, die sich ĂŒber Jahre amortisiert hat. Er lief auf der Website, wurde auf Messen gezeigt, fertig. Diese Zeit ist vorbei.
83 Prozent der Konsumenten wĂŒnschen sich heute mehr Videoinhalte von Marken, und 78 Prozent bevorzugen ein kurzes Video gegenĂŒber langen Textformaten wie Artikeln oder E-Books. Das gilt nicht nur im B2C-Bereich, sondern zunehmend auch im B2B. Kaufentscheidungen im Mittelstand werden heute von Leuten getroffen, die privat Instagram, LinkedIn und YouTube nutzen. Und sie erwarten auf beruflichen KanĂ€len dieselbe Content-QualitĂ€t.
Kurzvideos zwischen 15 Sekunden und 3 Minuten werden 2026 von fast allen groĂen Plattformen algorithmisch priorisiert. Wer nur einen 3-Minuten-Imagefilm hat und nichts weiter, ist auf Instagram und LinkedIn mit leeren HĂ€nden. Kein Kurzformat. Kein Hochkant-Clip. Keine Ad-Variante.
Das Problem ist nicht der Imagefilm selbst. Ein Imagefilm ist nach wie vor eines der stĂ€rksten Formate fĂŒr Vertrauen und Markenbildung. Das Problem ist die Einzel-Format-Denkweise dahinter. Ein Video fĂŒr alle KanĂ€le funktioniert genauso wenig wie eine SchuhgröĂe fĂŒr alle FĂŒĂe.
Was produziert man aus einem einzigen Drehtag?
Aus einem gut geplanten Drehtag entstehen typischerweise: ein Hero-Video in 16:9 fĂŒr die Website, den Werbespot oder den Messestand, dazu zwei bis vier kurze Ads zwischen 15 und 30 Sekunden fĂŒr Meta und LinkedIn, eine oder mehrere Hochkant-Versionen desselben Materials in 9:16 fĂŒr Instagram und TikTok, und eine B-Roll-Bibliothek aus Szenen die man spĂ€ter immer wieder in neue Ads einbauen kann. Wenn ein Fotograf dabei ist, kommen auĂerdem 30 bis 60 fertige Branding-Fotos dazu. Filmkey plant genau diesen Ablauf mit Kunden aus Ulm und ganz SĂŒddeutschland.
Smarte Produktion denkt heute von Anfang an modular: Ein 90-SekĂŒnder fĂŒr die Landingpage, daraus drei 15-Sekunden-Clips fĂŒr Social Media, ein Loop fĂŒr die Messe. Wer modular plant, holt den maximalen ROI aus jeder Produktion heraus.
Ein konkretes Beispiel aus unserer Arbeit: FĂŒr einen Landwirt aus der Region haben wir neben den Hauptaufnahmen gezielt viel B-Roll gesammelt, also Detailaufnahmen, Prozesse, Stimmungsbilder. Dieses Material nutzen wir heute immer wieder in Meta-Ads und können es in neue Kontexte einbauen, ohne erneut zu drehen. Die einmalige Investition zahlt sich mehrfach aus.
Warum macht es Sinn, direkt einen Fotografen mit dabei zu haben?
Wenn Schauspieler gebucht sind, eine Location aufgebaut ist und die ganze Crew vor Ort ist, kostet ein professioneller Fotograf am selben Tag nur einen Bruchteil dessen, was eine separate Foto-Produktion kosten wĂŒrde. Das Ergebnis sind fertige Branding-Fotos, die man fĂŒr Website, Messe, LinkedIn, Printmaterial und Anzeigen nutzen kann. Filmkey hat in Ulm die Connections zu erfahrenen Fotografen und plant diesen Schritt direkt mit ein, wenn es inhaltlich passt.
Die meisten Unternehmen unterschÀtzen, wie viel Bildmaterial sie dauerhaft brauchen. Website-Redesign, neue Stellenanzeigen, Messe-Rollups, Social-Media-Posts, alles braucht Fotos. Stockbilder sehen heute jeder an. Authentische Unternehmensfotos mit echten Menschen aus echtem Kontext sind ein anderes Kaliber.
Wer Models, Schauspieler und eine aufgebaute Location sowieso hat, der sollte diesen Vorteil nutzen. Die Location sieht auf Fotos genauso gut aus wie auf Video. Die Schauspieler sind im Look, im Styling, in der Situation schon vorbereitet. Alles ist da. Es wÀre fast fahrlÀssig, das nicht zu nutzen.
Die Content-Bibliothek: Footage das immer wieder funktioniert
Ein unterschÀtzter Aspekt einer guten Multimedia-Produktion ist die Zukunftsperspektive. Wer beim Dreh denkt "was brauche ich jetzt?", verschenkt die HÀlfte des Potenzials. Wer denkt "was kann ich in 6 Monaten noch brauchen?", baut eine Bibliothek.
B-Roll, also Aufnahmen ohne direkten Bezug zu einer bestimmten Botschaft, ist das wertvollste Material fĂŒr spĂ€tere Ads. HĂ€nde die etwas bedienen. Menschen die lachen. Maschinen in Betrieb. BĂŒros. Natur. Dieses Material ist zeitlos und kann in völlig neue Kontexte eingebaut werden. Ein guter Imagefilm produziert dieses Material fast automatisch mit, wenn man es von Anfang an einplant.
Bei Flowcamper haben wir zum Beispiel ĂŒber mehrere Produktionen hinweg Material gesammelt, das wir heute als modularen Pool nutzen. Zwei Brand-Spots und ein Imagefilm, aus einem eng abgestimmten Drehplan. Wer unsere Referenzprojekte kennt, sieht diesen Ansatz dort durchgehend.
82 Prozent des gesamten Internetdatenverkehrs entfallen 2025 auf Videoinhalte. Wer diese Reichweite nutzen will, braucht mehr als ein einziges Video. Er braucht eine Bibliothek.
Wie plant man einen Drehtag als Multimedia-Kampagne?
Einen Drehtag als Multimedia-Kampagne zu planen bedeutet: alle gewĂŒnschten Output-Formate werden vor dem ersten Drehtag festgelegt. Man definiert, welches Video fĂŒr welchen Kanal in welchem Format gebraucht wird, ob eine Hochkant-Version nötig ist, ob Fotos dabei sein sollen, welche B-Roll-Szenen fĂŒr spĂ€tere Ads hilfreich wĂ€ren. Daraus entsteht ein strukturierter Ablaufplan, der den Tag effizient hĂ€lt, ohne ihn zu ĂŒberladen. Filmkey aus Ulm ĂŒbernimmt genau diese strategische Vorarbeit im Rahmen eines kostenlosen StrategiegesprĂ€chs.
Der Ablauf funktioniert in vier Schritten. Erstens: Ziele und KanÀle klÀren. Wo soll der Content ausgespielt werden? Website, Meta, LinkedIn, Kino, Messe? Jeder Kanal hat andere Anforderungen an Format, LÀnge und Bildsprache. Zweitens: Formate festlegen. Das Hochkantformat 9:16 ist 2026 auf LinkedIn und Instagram der klare algorithmische Favorit. Wer nur 16:9 dreht, verliert diese Reichweite. Drittens: Fotografen einplanen, wenn Fotos gebraucht werden. Viertens: Postproduktion staffeln, also eine klare Reihenfolge der Schnittversionen festlegen, damit nicht alles gleichzeitig fertig sein muss.
Wenn du wissen willst, was fĂŒr dein Unternehmen konkret Sinn macht, klĂ€ren wir das im kostenlosen StrategiegesprĂ€ch. Kein Pitch, kein Druck, nur ein ehrliches GesprĂ€ch ĂŒber das was du brauchst.
Fazit
Ein einziger Imagefilm ist keine Strategie mehr, er ist ein Anfang. Wer 2026 wirklich aus Video Kapital schlÀgt, plant Multimedia-Kampagnen, nicht Einzelproduktionen. Derselbe Drehtag, dieselbe Crew, dieselbe Location, aber ein vollstÀndiges Paket aus Hero-Video, Ads, Hochkant-Clips und Branding-Fotos.
Der entscheidende Hebel ist die Planung davor. Wer die Ziele, KanĂ€le und Formate vor dem Drehtag klĂ€rt, spart Kosten, bekommt mehr Output und hat Material fĂŒr Monate. Wer es nicht tut, zahlt dasselbe und bekommt weniger.
Filmkey aus Ulm macht genau das mit Unternehmen im Mittelstand. Wenn du deinen nĂ€chsten Drehtag als echte Multimedia-Kampagne aufsetzen willst, meld dich fĂŒr ein kostenloses StrategiegesprĂ€ch.
HĂ€ufige Fragen
Was kostet ein Content Day mit mehreren Videoformaten und Fotos?
Das hĂ€ngt vom Umfang ab: Anzahl der Drehtage, Crew-GröĂe, Anzahl der Endformate und ob ein Fotograf dabei ist. GrundsĂ€tzlich ist ein gut geplanter Content Day, der mehrere Formate gleichzeitig liefert, gĂŒnstiger als zwei separate Produktionen mit Ă€hnlichem Output. Was fĂŒr dein Unternehmen konkret Sinn macht, klĂ€ren wir im kostenlosen StrategiegesprĂ€ch bei Filmkey in Ulm.
Wie viele Videos kann man aus einem Drehtag herausholen?
Das variiert je nach Plan, aber realistisch sind ein Hero-Video, zwei bis vier kurze Ads (15 bis 30 Sekunden), mindestens eine Hochkant-Version und eine B-Roll-Bibliothek fĂŒr spĂ€tere Verwendung. Wenn ein Fotograf dabei ist, kommen 30 bis 60 fertige Fotos dazu. Voraussetzung ist eine klare Struktur vor dem Dreh.
Braucht man fĂŒr eine Multimedia-Kampagne Schauspieler?
Nicht unbedingt. Viele Produktionen nutzen echte Mitarbeiter, Kunden oder den Unternehmer selbst. Schauspieler machen dann Sinn, wenn bestimmte Szenarien inszeniert werden sollen oder wenn kein passendes Gesicht aus dem eigenen Unternehmen verfĂŒgbar ist. Wenn Schauspieler bereits gebucht sind, sollte man dieses Investment fĂŒr alle Formate nutzen, nicht nur fĂŒr ein einziges Video.
Funktioniert das auch fĂŒr kleinere Unternehmen mit kleinerem Budget?
Ja. Der Ansatz ist sogar besonders sinnvoll fĂŒr kleinere Budgets, weil der Fixaufwand auf mehr Output verteilt wird. Auch ein Mini Imagefilm lĂ€sst sich mit ein paar kurzen Ad-Clips und Fotos kombinieren, wenn das von Anfang an geplant ist. Filmkey entwickelt fĂŒr jeden Kunden einen Ansatz, der zum Budget passt.
Was ist der Unterschied zwischen einem Content Day und einer normalen Videoproduktion?
Bei einer normalen Videoproduktion steht ein bestimmtes Video im Fokus: ein Imagefilm, ein Recruitingvideo, ein Werbespot. Ein Content Day ist von Anfang an auf mehrere Outputs ausgerichtet. Das Briefing, der Drehplan und die Postproduktion sind anders strukturiert, weil das Ziel lautet: möglichst viel verwertbares Material in einem einzigen Drehtag. Weitere Grundlagen zur Video-Marketing-Strategie findest du in unserem Ratgeber.